Angelsportverein "Jagst" Langenburg e.V.

Willkommen beim

Angelsportverein "Jagst" Langenburg e.V.

 

 

 

 

  

Allen Mitgliedern und ihren Familien, allen Freunden und Förderern des Vereins wünschen wir Gesundheit, Glück und  Petri Heil für das neue Jahr !

 

Einen Rückblick 2019 über unsere Aktivitäten, über unsere Arbeit im Naturschutz und unsere Bemühungen zur Fischwiederansiedelung  erhalten Sie

hier: ASV "Jagst" 2019

 

 

 

 

Fisch des Jahres 2020 - die Nase

Die weite Verbreitung der Nase, ihre große Häufigkeit in riesigen Schwärmen gehören in Baden-Württemberg seit langem der Vergangenheit an. Die heutigen Vorkommen sind auf wenige größere Fließgewässer, wie auch der Jagst, beschränkt. Wie sie zu ihrem Name gekommen sind, ist auf dem Bild leicht zu erkennen. Nasen erreichen Körperlängen von bis zu 60 cm und zeigen ein ausgeprägtes Schwarmverhalten. Sie ernähren sich vom Algenaufwuchs auf Steinen, die sie mit ihren scharfkantigen, stark verhornten Lippen abschaben. Die Laichzeit beginnt schon im März, sobald die Wassertemperatur etwa 10 Grad erreicht und hält bis in den Mai hinein an. Beide Geschlechter sind zu dieser Zeit besonders kräftig gefärbt und tragen im Kopfbereich einen gut sichtbaren, grobkörnigen Laichausschlag.

Die Jagstkatastrophe von 2015 hat den Bestand an Nasen zwischen Kirchberg und Langenburg weitgehend zerstört. Gemeinsam mit der Fischhege-Gemeinschaft Jagst (ein Zusammenschluss von Fischereivereinen und Privatbesitzern) bemühen wir uns über Umbesetzungs- und Nachzuchtmaßnahmen um eine Wiederansiedelung des Fisches. Diese Maßnahmen werden auch vom Regierungspräsidium finanziell und personell unterstützt.

Die Nase stellt in Bezug auf die Umweltparameter ihres Lebensraumes und der Fortpflanzung jedoch hohe Ansprüche und darüber hinaus wird der Fisch auch intensiv an den Laichplätzen von Kormoranen bejagt. Stattliche Laichtiere mit Größen von 35 bis 55 cm werden von Kormoranen nicht gefressen, sondern durch Schnabelhiebe verletzt. Neben gefressenen Nasen kommt es somit noch zu weiteren schleichenden Verlusten durch Verletzungen.  

EDEKA-Auszeichnung für den Steinkrebs

Der Angelsportverein „Jagst“ Langenburg und der Fischzuchtverein Schwäbisch Hall werden im August für ihr Engagement um den Schutz von heimischen Krebs- und Fischarten geehrt.

Unser erster Vorsitzender Achim Thoma und Oliver Köhler, der das Projekt initiiert hat, freuen sich über einen Scheck der Edeka Südwest in Höhe von 2.500 Euro.

Unter der Schirmherrschaft von Herrn und Frau Bühler, Wolpertshausen und in Zusammenarbeit mit der Stiftung NatureLife-International hat die Edeka Südwest den Preis im Rahmen des Wettbewerbs "Unsere Heimat und Natur" ausgelobt.

In der Pressemitteilung der Edeka heißt es:

"Der gesamte natürliche Krebsbestand war nach der Jagstkatastrophe 2015 zusammengebrochen. Um Stein- und Flusskrebse nach zu züchten und sie später dann wieder in die Jagst aussetzen zu können, pachtete der Angelsportverein ein größeres Gelände mit insgesamt vier Seen. Das so genannte „Fischfeld Bächlingen“ wird nun

aufwändig hergerichtet, zunächst mussten die Seen wieder ausgebaggert werden. Im nächsten Schritt müssen die Becken für die Krebsnachzucht gerichtet, außerdem sollen

Bäume gepflanzt und Wildblumen ausgesät werden."

Wir danken Edeka Südwest für diese Unterstützung unserer Vereinsarbeit.